Begutachtung

 

Erhaltene Gutachtenaufträge werden zunächst geprüft. Dabei wird festgestellt, ob die Übernahme des Auftrages möglich ist und ob alle notwendigen Unterlagen zur Begutachtung vorhanden sind.
Können Gutachtenaufträge, aus welchem Grund auch immer, nicht angenommen werden, erhält der Auftraggeber eine Information und die Unterlagen werden zurückgesandt.

Bei unvollständigen Unterlagen wird die Herbeiziehung noch benötigter Unterlagen (Behandlungsberichte, Röntgenbilder usw.) veranlasst. Dabei sind datenrechtliche Aspekt mit zu berücksichtigen, eine Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht durch den zu Begutachtenden ist erforderlich.

Nach Festlegung des Untersuchungstermins wird der zu Untersuchende und der Auftraggeber informiert.

Am Untersuchungstag erfolgt zunächst die Überprüfung der Personaldaten. Nach Besprechung der anamnestischen Daten wird der zu Begutachtende klinisch und funktionell untersucht und die notwendige apparative Diagnostik durchgeführt oder veranlasst. Röntgenuntersuchungen erfolgen nur, wenn kein aktuelles Bildmaterial vorliegt oder die Fragestellung nur mittels Röntgen zu beantworten ist. Der Patient muss dazu sein schriftliches Einverständnis geben, die Untersuchung wird in einem Röntgenpass dokumentiert.

Die Mitwirkung des Patienten ist für die Erbringung der gutachtlichen Stellungnahme erforderlich. Wird diese verweigert, wird die Begutachtung ohne Ergebnis beendet und der Auftraggeber informiert.

Nach Abschluss aller Untersuchungen erfolgt die Aufbereitung der Einzelbefunde nach wissenschaftlich abgesicherten medizinischen Erkenntnissen. Dabei werden gegebenenfalls die Quellen mit zitiert.

Es besteht die Möglichkeit, problematische Fälle im Rahmen der Mitgliedschaft in der Fachgesellschaft für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtung e.V. mit anderen Fachkollegen zu beraten.

Die Begutachtung berücksichtigt in keinem Fall subjektive Zielvorstellung der Autraggeber oder des Probanden. Nur gesicherte medizinische Erkenntnisse und nachprüfbare objektive Befunde sind der Maßstab der Beurteilung.

Wir erstellen auf Anforderung der Versicherung Regulierungsempfehlungen anhand vorhandener Befunde oder Gutachten.

Die Honorarabrechnung erfolgt nach den Sätzen der GOÄ, unabhängig vom Resultat der Gutachten.